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Forstlibelle

Artikel-Nr.: FLB01

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Die Forstlibelle der Fa. Kornexl

 

Forstlibelle - für waagerechten Fällschnittforstlibelle

Selbst der Profi wird zugeben müssen, dass es manchmal schwierig ist, den Sägeschnitt genau waagrecht auszuführen.

Besonders im Starkholzbereich, wenn noch andere Faktoren wie Hanglage und hängender Baum dazu kommen wird das Auge schnell getäuscht.

Die Forstlibelle hilft dabei, den richtigen Ansatz und eine waagrechte Schnittführung zu erzeugen und so die Bruchleiste optimal auszuformen.

Die Libelle funktioniert auch bei laufendem Motor und macht Deine Arbeit sicherer!

 

Die Forstlibelle besteht aus einem massiven Aluminiumkörper mit bruchsicherer Glasabdeckung und enthält eine Stahlkugel in Flüssigkeit.

Sie ist für den Einsatz im Forst konzipiert. Unempfindlich gegenüber Motorvibration zeigt sie zuverlässig die Ausrichtung des Schwertes an.

Befestigung

Die Befestigung der Forstlibelle erfolgt auf dem Deckel des Seilstarters. Vorbereitend wird die Fläche gereinigt, dann die Forstlibelle auf das Schwert legen und die Säge so ausrichten,

dass das Schwert absolut waagrecht liegt.

Nun wird eine geringe Menge Spezialkleber (wird mitgeliefert) auf die glatte Fläche des Deckels aufgebracht, die Libelle draufgedrückt und ausgerichtet. Also völlig werkzeuglos.

Nach der Verfestgung des Spezialklebers (6 - 8 Stunden) ist die Säge mit der Forstlibelle einsatzbereit.

Lieferung inkl. Montageanleitung u. Spezialkleber.

Für deine Sicherheit

Sicherer Fällen mit der Forstlibelle

Unfälle sind eine Folge des Zusammenspiels mehrerer Faktoren. Gerade die Forstarbeit überrascht uns immer wieder auf's Neue.

Eine zentrale Unfallursache ist und bleibt der Fällschnitt. Immerhin wiegt ein ausgewachsener Baum mindestens 1,5 Tonnen und wir versuchen ihn an einem selbstgebauten und primitiven Scharnier in die gewünschte Richtung zu zwingen. Da kommt es schon wesentlich auf die Qualität der Bruchleiste an, die als Scharnier funktioniert. Ist sie breit genug? Ist sie gleichmäßig hoch? Ist die Bruchstufe hoch genug? Das sind die entscheidenden Faktoren.

Die Forstlibelle macht das Fällen nicht zum Kinderspiel aber sie hilft Fehler zu vermeiden und mindert dein Umfallrisiko.

Wir haben viel Forschungsarbeit in die Entwicklung unserer Forstlibelle gesteckt. Das Hauptproblem ist der laufende Motor, der eine Luftblase schlicktweg in tausend Kleine zerteilt. Unsere "Luftblase" ist eine Stahlkugel, die in einer Flüssigkeit auf konkavem Untergrund liegt. Das macht sie unempfindlich gegen die Motorvibration und garantiert damit auch beim Ausführen des Fällschnitts eine zuverlässige Anzeige.

Wichtig ist natürlich auch die richtige Kettenschärfe. Wenn die linken und rechten Kettenzähne unterschiedlich scharf sind, wirst du keinen geraden Schnitt schaffen. Auch eine unscharfe Kette ist eine häufige Unfallquelle, weil du zu viel Druck auf die Kette ausüben musst und damit eine seitliche Hebelwirkung durch den Krallenanschlag ausübst, wodurch der Fällschnitt absackt.

Zweifellos gibt es Spezialisten, die mit der Kettenfeile die perfekte Kettenschärfe hinbekommen, aber die sind gezählt. Mit der maschinellen Schärfe bekommt man die auch als Gelegenheitsforstarbeiter hin, oder man lässt die Kette von Fachleuten schärfen. Nicht jedes Billigschärfgerät auf dem Baumarkt ist sein Geld wert.

Diese Fehlerquellen kannst und musst du schon vor der Fahrt in den Wald beseitigen, sonst hat die Forstlibelle keine Chance.

 

hier einige "Extremfälle", so sollte das Schnittbild nicht aussehen........

Fällung ohne Forstlibelle

Ein Klassiker. Die Fallkerbe wurde von links, der Fällschnitt von rechts ausgeführt. Bei beiden Schnitten fiel das Schwert zur Spitze hin ab, so ist die Bruchstufe links fast bei null gelandet.
 

abfallender Fällschnitt ohne Forstlibelle

Es ist äußerst selten, dass der Fällschnitt zur Bruchleiste hin ansteigt. Die meisten Fällschnitte fallen zur Bruchleiste hin ab, wie auch hier, und vermindern deren Höhe. Das Risiko steigt da natürlich.

Fällung ohne Forstlibelle

Hier wurde zwar der Fällschnitt einigermaßen waagrecht ausgeführt, die Fallkerbsohle geriet jedoch völlig aus dem Lot und machte die Fallrichtung zum Zufallsprodukt.

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